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Yamaha ruft Dreirad „Tricity“ in die Werkstätten

Bei manchen Modellen drohe die Gefahr, dass sich die Mutter des Primärantriebes lösen und daraus ein Motorschaden entstehen könne, so der Hersteller.

Yamaha ruft verschiedene Serien seines Dreirads MW 125 / A „Tricity“ in die Werkstätten zurück, weil es, so der Hersteller, „unter Umständen zu einem Lösen der Befestigungsmutter des Primärantriebes im Motor kommen kann. Sollte sich die Mutter lösen, kann die Riemenscheibe des Primärantriebes zum einen das Motorgehäuse beschädigen und zum anderen können diese Beschädigungen zum Absterben des Motors führen“. Grund für das Problem sei eine vom Werk zu schmal gewählte Befestigungsmutter, die sich durch die entstehenden Kräfte lösen könne.

„Sollte der Motor während der Fahrt absterben, kann dies im schlimmsten Fall dazu führen, dass der Fahrer in eine gefährliche Fahr-Situation gerät“, warnt Yamaha und habe sich deshalb entschlossen, eine kontrollierte Rückrufaktion durchzuführen, da es um eine sicherheitsrelevante Eigenschaft des Fahrzeugs gehe.

Alle Besitzer betroffener Fahrzeuge bittet Yamaha, sich schnellstmöglich mit einem autorisierten Vertragshändler der Marke in Verbindung zu setzen, um einen Werkstatt-Termin zu vereinbaren. Dort werde das Fahrzeug mit einer neuen, modifizierten Befestigungsmutter ausgestattet, die breiter sei und mit einem höheren Drehmoment angezogen werden könne. Die Aktion sei für den Kunden selbstverständlich kostenlos, wie Yamaha betont.

Betroffen sind dem Hersteller zufolge „Tricity“-Fahrzeuge mit folgenden Fahrgestellnummern: MLESE782000019205 bis MLESE782000030277; MLESE78F000131901 bis MLESE78F000132140; MLESE787000068002 bis MLESE787000071511; MLESE78K000151501 bis MLESE78K000151650.