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Im Test: Die Textilkombi „Carlsbad“ von Klim

Gute Qualität beim Material und in der Verarbeitung, satte Ausstattung: Der Hersteller bietet viel fürs Geld.

Der US-Hersteller Klim (www.klim.com) zielt mit seiner aktuellen Textilkombi „Carlsbad“ auf den ambitionierten Adventure-Fahrer ab. Auf den Biker, der nicht jedes schlechte Wetter scheut, denjenigen, der seine Enduro auch mal abseits befestigter Straßen bewegt.

Diese Rechnung geht klar auf. Im Test auf einer BMW R 1200 GS zeigte sich die für den Einsatz eher im Sommer konzipierte Kombi gut gerüstet für dieses Einsatzspektrum. Das Gore-Tex-Laminat sperrte die während unseres Tests zum Teil sehr ergiebig fallenden Regenmassen zuverlässig aus, ebenso den kalten Wind, ließ den Fahrer aber auch bei intensiver Lenkerarbeit nie wirklich ins Schwitzen kommen.

In Sachen Dichtheit und Atmungsaktivität hat man bei Klim also alles richtig gemacht. Genauso in Sachen Ausstattungsbreite und Sicherheit: Das Textil wurde an den richtigen Stellen – Schultern, Ellenbogen, Knie, Knie-Innenseite – mit dem richtigen Material verstärkt, ohne dass die Beweglichkeit darunter leidet. Überdies sind Jacke und Hose mit großzügig dimensionierten D3O-Protektoren ausgestattet und damit dem so ziemlich besten, was der Markt aktuell hergibt. Selbst an einen Rückenprotektor haben die Klim-Ausstatter gedacht.

Ein pfiffiges Detail der „Carlsbad“Jacke ist ein integrierter Stretch-Nierengurt, der bei Bedarf auch solo getragen werden kann. Taschen gibt es reichlich. Die Reflexstreifen der Jacke sind gut sichtbar, erzeugen aber partout keine Warnwesten-Optik.

Unser Fazit:
Mit der Textilkombi „Carlsbad“ (UVP: 729 Euro für die Jacke, 559 Euro für die Hose) wird Klim seinem Ruf als Anbieter hochwertiger Fahrerausrüstung voll gerecht. Für sein Geld bekommt man hohe Verarbeitungsqualität, hochwertige Materialien, zudem ein überaus ordentliches Ausstattungsniveau und eine saubere Optik. Das Wichtigste: Klim geht keine Kompromisse in Sachen Sicherheit ein. Gut so!